Logo VÖW

Beitragende

Postwachstumsdiskurs und Rechtsextremismus

Online, 30. Juni 2021, 18-20 Uhr

Impulsgeber*innen

Astrid Gläsel

Christian Möstl

Yannik Passeick

Moderation

Jana Gebauer

Maren Kropfeld

 

Impulsgeber*innen

 

Astrid Gläsel

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden. Sie hat Politikwissenschaften in Berlin studiert und war im Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) Teil des Redaktionsteams des Blogs Postwachstum von IÖW und VÖW.

In ihrer Abschlussarbeit hat sie die ökologiebezogenen Deutungsrahmen der 'Neuen Rechten' untersucht. Die ökologischen Krisen wie Klimawandel und Biodiversitätsverlust sind zentrale Herausforderungen unserer Zeit. Gleichzeitig stehen die liberalen westlichen Demokratien vor einer weiteren Krise, die sich in wachsenden Zustimmungswerten für rechtspopulistische Parteien, aber auch in steigenden Zahlen rechtsextremistischer Netzwerke und Gewalttaten äußert. Um eine systematische Betrachtung ökologie- und (post)wachstumsbezogener Deutungsrahmen des "far-right"-Spektrums zu ermöglichen, wird Astrid Gläsel die Akteure des Spektrums und ihre Funktionen vorstellen sowie ihren jeweiligen Zugang zum Thema Natur(schutz) und Postwachstum anreißen.

Zum Seitenanfang

 

Christian Möstl 

studierte in Leipzig Sozialwissenschaften und Philosophie, jeweils mit den Kernfächern Soziologie und Politikwissenschaften. Anschließend schloss er den Master Transformationsstudien an der Europa-Universität Flensburg ab. 

Am Norbert Elias Center for Transformation Design & Research der Europa Universität Flensburg ist er derzeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Pilotstudie ‚Politiken der Nicht-Nachhaltigkeit (PONN): National-autoritärer Populismus und neue soziale Disparitäten als gesellschaftliche Rahmenbedingungen einer sozial-ökologischen Transformation‘ tätig. Dabei forscht er zu den Erklärungsansätzen zum Aufstieg des rezenten Rechtspopulismus, dessen Perspektiven auf Fragen des Klima- und Umweltschutzes sowie den wissenschaftlichen Erklärungen dieser Perspektiven. Insbesondere interessieren ihn die bestehenden und sich abzeichnenden Transformationskonflikte in diesem Spannungsfeld.

Profilseite bei der Europa Universität Flensburg

Zum Seitenanfang

 

Yannick Passeick 

studierte Politikwissenschaften, Rechtswissenschaften und Politische Kommunikation in Bielefeld und Helsinki. Dabei lag sein Schwerpunkt auf der politischen Theorie- und Ideengeschichte, mit besonderem Augenmerk auf konservative und extrem rechte Ideologien. 

Seit 2017 arbeitet er als Bildungsreferent bei FARN, der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz der NaturFreunde und Naturfreundejugend Deutschlands. In der Arbeit beschäftigt er sich mit den Schnittmengen von Naturschutz, Ökologie und der extremen Rechten. Dabei geht es einerseits um antidemokratische und nationalistische Ökologiekonzeptionen und andererseits um biologistische und diskriminierende Ansätze und Modell bei Akteur*innen des demokratischen Natur- und Umweltschutzes. In verschiedenen Bildungsformaten qualifiziert er Multiplikator*innen, die gezielt im ländlichen Raum und in den Natur- und Umweltschutzverbänden für die Versuche rechter Landnahme in ökologischen Themen sensibilisieren und Präventionsarbeit leisten.

Website von FARN 

Zum Seitenanfang

 

Moderator*innen

 

Jana Gebauer

Die Wirtschaft der Anderen und Fellow am IÖW, arbeitet als Forscherin, Sprecherin und Moderatorin in Berlin. Sie befasst sich mit Konzepten, Akteur*innen und Praktiken für ein ökologisches, demokratisches und solidarisches Wirtschaften jenseits des Wachstums. Im Fokus stehen dabei kleine und mittlere Unternehmen sowie alternativökonomische und zivilgesellschaftliche Initiativen, die regional transformativ wirken. In ihrer Arbeit verknüpft sie gesellschaftliche Transformationsdebatten auch mit erzählerischen und spekulativ-fiktionalen Formaten und Methoden, um von historischen Umbruchprozessen zu lernen und alternative Zukünfte zu entwerfen.

Website

Zum Seitenanfang

 

Maren Kropfeld

ist Schriftführerin der VÖÖ, Doktorandin im Bereich Ökologische Ökonomie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Neben ihrer Promotion lehrt sie als freiberufliche Dozentin an der Karlshochschule International University in Karlsruhe. Zuvor arbeitete sie in der Industrie im Energieeffizienzdienstleistungsbereich und als Referentin für Forschung und Lehre an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich suffizienzorientierter Geschäftsmodelle und Konsumentenpraktiken. In ihrer Dissertation nähert sie sich der Frage wie sich Geschäftsmodelle mit einem Fokus auf Suffizienz verändern und wie dies Konsumenten dabei unterstützen kann nachhaltiger zu leben. 

Website

Zum Seitenanfang

 

Team

Erik Wolf (VÖÖ), Thomas Korbun (VÖW und IÖW)

Zum Seitenanfang

Die Veranstalter

Logo VÖÖ
.
Logo VÖW

 

 

.

Blog Postwachstum

Blog Postwachstum: Schaufenster und Ideenwerkstatt für eine wachstumsunabhängige Gesellschaft
www.postwachstum.de

Blog-Newsletter abonnieren