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Nachhaltigen Konsum kommunizieren – Ökologisches Wirtschaften 4/2011

Nachhaltiger zu konsumieren ist das Gebot der Stunde. Als gesellschaftlicher Trend, als politischer Imperativ oder auch als Marketing-Leitbild hält das Thema immer häufiger Einzug in die öffentliche Debatte – mit diesen einleitenden Worten eröffnen Gerd Scholl und Maike Gossen das Thema der vierten Ausgabe des Ökologischen Wirtschaftens 2011 „Nachhaltigen Konsum kommunizieren“. In den Schwerpunktbeiträgen wird unter anderem untersucht, welche Chancen und Grenzen onlinebasierte konsumkritische Angebote wie etwa der Utopia City Guide haben und welche Trends Unternehmen in ihrer Kommunikation verfolgen.Neue technische Lösungen zur Information und interaktiven Kommunikation werden oft als neue Möglichkeiten zur Stärkung von Demokratie und bürgerschaftlichem Engagement gedeutet. Inwiefern diese netzbasierten Formen der Kommunikation tatsächlich neue Chancen zur Förderung nachhaltigen Konsums eröffnen, beschreibt  Sigrid Baringhorst in Ihrem Beitrag. Siegmar Otto, Gerd Scholl und Meike Gebhard stellen in ihrem Artikel eine Evaluation des Utopia City Guides vor. Sie untersuchen, welche Chancen und Risiken mit der Einführung des Utopia City-Guides, einem internetbasierten bundesweiten Branchenbuch für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen, verbunden sind. Vera Fricke und Ulf Schrader beleuchten in ihrem Beitrag „Corporate communication to promote consumers' social responsibility“, welche Rolle Unternehmen einnehmen, um die soziale Verantwortung des Konsumenten zu addressieren. CnSR statt CSR?

Aktuelle Nachrichten und Berichte

Neben diesem Schwerpunktthema bietet das „Ökologische Wirtschaften“ weitere aktuelle Berichte und Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Forschung sowie Essays zu anderen Themengebieten. So äußert sich Markus Henn zur anhaltenden Finanzkrise. Thomas Vogelpohl, Elisa Dunkelberg und Bernd Hirschl heben in ihrem Aufsatz „Das Dilemma der Europäischen Kommission“ hervor, welche externen Effekte verbindliche Kriterien für Biokraftstoffe erzeugen und in welchem Dilemma die Europäische Kommission steckt diese zu überarbeiten. Schließlich nimmt Werner Wild Stellung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex und setzt somit die Diskussion aus der vorletzten Ausgabe fort.

Ökologisches Wirtschaften online

Seit August 2010 sind alle Ausgaben der Fachzeitschrift Ökologisches Wirtschaften online verfügbar. Im Portal www.oekologisches-wirtschaften.de können insgesamt über 1.000 Einzelartikel aus 25 Jahrgängen nach Titeln, Autoren und Volltext durchsucht und heruntergeladen werden. Der Online-Zugriff auf die zwei letzten Jahrgänge der Zeitschrift ist exklusiv für die Abonnent/innen.

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