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Volles Haus bei der VÖW-Fishbowl „Digitalisierung für oder gegen eine nachhaltige Gesellschaft?“

Am Sonntag diskutierten Laura Dornheim (B‘90/Grüne), Tilman Santarius (TU Berlin & IÖW, Forschungsgruppe „Digitalisierung und sozial-ökologische Transformation“) und Leon Reiner (Impact Hub Berlin) moderiert von Anne Fromm (taz) gemeinsam im Fishbowl-Format zur Frage: „Digitalisierung für oder gegen eine nachhaltige Gesellschaft?“. In der einladenden Atmosphäre des Impact Hubs nahmen viele Besucher*innen aktiv an der Diskussion teil. Wir fanden einerseits Potentiale für politische Teilhabe, Zeitwohlstand oder einen nachhaltigen Lebensstil, jedoch auch Risiken durch die Ressourcen- und Energie-intensive Infrastruktur von Internet und smarter Vernetzung, Gefahren der weiteren Prekarisierung von Arbeit oder steigender sozialer Ungleichheit. Klar wurde: damit die Digitalisierung mit sozial-ökologischen Zielen vereinbar wird, braucht es verstärkt eine partizipative und proaktive Gestaltung durch zivilgesellschaftliche und politische Akteure.

Angeregt hatte diesen Austausch die VÖW Herbstakademie, deren Teilnehmende sich rund fünf Tage intensiv mit den aktuellen Herausforderungen, Risiken und Chancen der Digitalisierung in Bezug auf soziale Ungleichheit, Klimawandel und planetarische Grenzen befasst hatten und zum Abschluss die öffentliche Debatte anregen wollten. Dass „Digitalisierung und sozial-ökologische Transformation“ aktuell auf großes Interesse stößt, zeigte der volle Saal und die rege Beteiligung. Wir freuen uns auch in Zukunft auf rege Debatten und eine aktive(re) gesellschaftliche Gestaltung der Digitalisierung!